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Der Ort

Die Sage um das Dorf Heydebleck

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Das Andenken an das untergegangene Dorf Heydebleck wird in Klietznick auf unterschiedliche Weise bewahrt. So trägt das Dorfgemeinschaftshaus den Namen „Haus Heydebleck“.
Hier hängt ein großes Bild mit Zeichnungen, die die Sage vom Untergang des Dorfes Heydebleck auf ihre Weise interpretieren
.

Die illustrierte Sage im Dorfhaus

In Heydebleck, in heiliger Osternacht, hat der Schäfer am Elbdeich die Tat vollbracht. Wohl hundert Menschen und noch mehr mussten büßen um einen einzigen schwer.

Das ist die Geschichte vom armen Schäfer Klaus, der sich böse rächte am Herrn vom Herrenhaus. Weil er seiner Tochter in einer Maiennacht die Unschuld genommen, sie zur Mutter gemacht.

Sie sah keinen Ausweg aus ihrer Seelennot, ging dann in die Elbe und wählte den Tod.

Als Rache an den Herrn für die schändliche Tat drohte er mit Mord, denn er wusste keinen Rat.

Diese Drohung hatte in den Kerker ihn gebracht. Fast ein ganzes Jahr hat er hier nachgedacht Diese schwere Zeit ging sehr langsam vorbei. Endlich kam der Tag, und der Schäfer ward frei.

Dann nahm er den Spaten und stieg hinauf zum Deich, an dessen Krone nun schon das Hochwasser reicht.

Er grub einen Streifen sehr zornig in den Sand, und die Flut brach plötzlich wild brausend in das Land.

Für die Flut der Elbe war es ein leichtes Spiel, und der Schäfer hat gefunden seiner Rache Ziel.

Als die Ostersonne noch flach am Himmel stand, war Heydebleck am Deich nun verschwunden im Land.

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